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  • Dirigentin Stefanie Scherb meistert erstes Jahreskonzert grandios

    Als am 12.11. um 19.30 Uhr die Mitteilung, die Gemeindehalle sei bis auf den letzten Platz gefüllt, den Proberaum erreichte, füllten sich auch die Augen der Dirigentin Stefanie Scherb mit Tränen. In einer anschließenden, sehr emotionalen Ansprache motivierte sie ihre Musikerinnen und Musiker und dankte authentisch und herzergreifend für die vergangenen 10 Monate. Nun sei es an der Zeit auch das Publikum mit den Emotionen anzustecken, gab sie den 75 Musikanten in Auftrag, denn „Fühlen und Erleben“ versprachen schließlich die schön gestalteten Werbe-Flyer. (Katharina Nold)

    Die Spannung war in der Gemeindehalle zum Greifen nah, als die Bühne betreten wurde, um mit dem  Stück Unity Fanfare (Otto M. Schwarz) das Herbstkonzert des Musikvereins Bergatreute zu eröffnen.  Aus der bis ins letzte Detail wunderbar geschmückten Halle (Martina Nold und Team) kam den Musikerinnen und Musikern ein anerkennender Beifall entgegen und es lag eine wohlwollende Atmosphäre in der Luft. Mit dem darauffolgenden Werk „Charles Chaplin“ (Arr. Marcel Peeters) durfte das Publikum für 11 Minuten in die vergangene Welt des berühmten Schauspielers und Regisseurs eintauchen und wurden durch facettenreiche Stimmungen geführt. Krönung dieses anspruchsvollen Werkes waren zwei Charlies, die vor der Bühne schauspielerische Qualitäten zum Besten gaben und sich zum Schluss galant zur Dirigentin setzten. (Steffen Nold, Matthias Ertner)

    Nun folgte schon ein weiteres emotionales Highlight. Samuel Wäscher, ein junger und charmanter Saxophonist, machte sich bereit, das Publikum in die Klangwelt der Ballade „Coming home“ (Heinz Briegel) zu entführen. Auch hierbei waren das tiefe Gefühl und die trotzdem konstante musikalischen Qualität zu spüren. Dem folgte eine ganz andere Facette der Blasmusik. Mit „Canterville Ghost“ (Markus Götz), einer Symphonic Rock Overture, zeigte der Musikverein eine weitere beeindruckende Seite der Musik auf. Bei diesen zum Teil gruseligen, aber auch rockigen Rhythmen, stellten die Aushilfen Thomas Stimpfle (E-Gitarre), Werner Schmitt (Bassklarinette) und der Bergatreuter PH-Professor Martin Küssner ihr unschlagbares Können unter Beweis. Auch Solisten aus den eigenen Reihen konnten bei diesem Werk glänzen. Mit dem Stück „3 Tops“ (Luigi di Ghisallo), einem Solo für „3 Trumpets and band“, wurden die Zuhörer von den drei jungen Trompetenspielern mit  galoppartigen, freudigen Melodien in die Pause verabschiedet. (Niklas Schmeinck, Franziska Scherb, Moritz Nonnenmacher)

    Den zweiten Konzertteil eröffneten die strahlenden Musikerinnen und Musiker, die sich auf der Bühne sichtlich wohlfühlten, mit „Joy of Music“ (Jan Hadermann). Dieses Stück sollte die Freude zur Musik, die in Bergatreute besonders zu spüren ist, zum Ausdruck bringen und den liebgewonnen alten Slogan „Musik Freude Bergatreute“ besonders unterstreichen. Es war auch an dieser Stelle „erlebbar“, mit welcher Authentizität Dirigentin und Musiker die Musik und das gemeinsame Miteinander lebten.

    Nun ergriff Ehrenvorstand Reinhard Koppers das Wort, um die Ehrungen, die von ihm mit netten Anekdoten gesäumt wurden, vorzunehmen. Dies waren für 10 Jahre aktive Blasmusiktreue Daniel Hepp und Franziska Scherb. Für 20 Jahre bekam Frank Fleischer die verdiente Nadel angesteckt. Bei den Jubilaren für 30 Jahre ließ es sich Reinhard Koppers nicht nehmen mit einem Lächeln über die damals stark pubertierenden Jugendlichen, die er schon damals live erleben durfte,  zu berichten. Dies waren Rosi Sonntag, Evi Schorpp, Marc Kovatschevitsch, Helmut und Armin Leuter. Besonders war ebenso, dass Marc Kovatschevitsch, ein damals recht impulsiver Jungmusikant, dieses Jahr für seine vorbildhafte Tätigkeit als Vorstandssprecher die Fördermedaille in Gold bekam. Seine tollen Qualitäten konnte er nicht zuletzt beim erfolgreichen Kreismusikfest 2015 zeigen. Vielen Dank an dieser Stelle dafür! Anschließend wurden Josef Walser für 40 Jahre und Georg Weiss für eindrucksvolle 60-jährige aktive Tätigkeit geehrt!

    Authentischer hätte man das Motto des Abends „SPIRIT OF GENERATION“ gar nicht darstellen können. Das Miteinander von Alt und Jung wurde hier in seiner schönsten Form vor Augen geführt. Die jüngsten und erstmals Konzertluft schnuppernden waren in diesem Jahr Franziska Scherb, Luis Maier, Patrick Hepp und Lukas Renz.

    Auch der darauffolgende Marsch „Kameraden für immer“ (Jörg Baldermann) unterstrich den kameradschaftlichen Geist des musikalischen Beisammenseins und war eine Hommage an die generationsübergreifenden Freundschaften. Nach dieser schwungvollen Musik, machten sich zwei Posaunisten (Stephan Mückschel, Franz Jung) dazu bereit, abermals einen Stimmungswechsel aufzuzeigen. Mit „When i walk alone“ (Jan Habermann) ließen sie wunderbare und bezaubernde Melodien erklingen und luden zum Träumen ein. Spätestens mit den rockigen Klängen von „Bon Jovi-Rock Mix“ wurde das Publikum wieder aufgeweckt und mit bekannten Beats überrascht. Nun folgte ein weiteres Highlight. Gabriellas Sang (Stefan Nilsson) aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“ stand als letztes Stück auf dem Programm. Die zarte und dennoch ausdrucksstarke Stimme von Lena Wäscher begeisterte das Publikum und ließ einen tosenden Applaus erschallen. Begleitet wurde ihre wundervolle Stimme von einem Chor, gestellt aus den eigenen Reihen. (Franziska Scherb, Verena Hardtmann, Julia Klawitter, Armin Leuter, Franz Jung, Thomas Jung, Samuel Wäscher und Stephan Mückschel)

    Dem großen Beifall folgte die Zugabe „Salemonia“, ein Marsch von Kurt Gäble. Das Publikum hatte noch nicht genug und forderte eine weitere Zugabe. So wurde die Halle in dunkles Licht getaucht und nur noch durch Kerzenschein erhellt. Die Musikkapelle samt Chor beendete das beeindruckende Konzert mit dem bekannten Stück „Thank you for the music“, womit die Liebe zu Musik, aber auch das Danke an das tolle Publikum, zum Ausdruck gebracht wurde. Zu guter Letzt ergriff die junge Dirigentin das Wort und bedankte sich nochmals bei „ihrem“ Orchester.

    Liebe Steffi, wir sind froh, „deine“ Musikerinnen und Musiker geworden zu sein und bedanken uns von ganzem Herzen für deine herausragende Arbeit!

    Auch Thomas Jung, der gewohnt unterhaltsam durch den Abend moderiete und allen anderen, die zu diesem Konzert beigetagen haben, soll an dieser Stelle ein großes Dankeschön ausgesprochen werden!

    Wir, der Musikverein Bergateute, bedanken uns außerdem bei diesem tollen Publikum, das uns durch den Abend getragen hat und freuen uns auf viele weitere schöne musikalische Darbietungen. Oifach schee!

     

    (Verena Hardtmann)

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