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  • Herbstkonzert

    Ganz unter dem Motto „Persönlichkeiten aus aller Welt“ gestaltete der Musikverein Bergatreute am Samstagabend in der großartig und liebevoll dekorierten Gemeindehalle sein alljährliches Herbstkonzert. Die Dirigentin Stefanie Scherb hatte dazu ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt und führte die Musiker mit ihrem beeindruckenden musikalischen Können durchs Konzert.

    Die erste Persönlichkeit, die das Publikum an diesem Abend kennenlernen durfte, war die Flötistin Verena Baumann, die erstmals durch das Programm führte und die Zuhörer mit viel Charme und Hintergrundinformationen zu den Stücken souverän durch den Abend begleitete.

    Fulminant und festlich wurde das Konzert mit dem Stück „Generations Fanfare“ der großen Persönlichkeit, dem Komponisten Otto M. Schwarz eröffnet. Im nächsten Stück „Tintin (Tim und Struppi)“ (Dirk Brossé, Arr. Johan de Meij) durften die Zuhörer bereits die nächste Persönlichkeit kennenlernen. Dieses Mal handelte es sich jedoch nicht um den Komponisten, sondern vielmehr um die Hauptfigur des Stücks, den Comichelden Tim. Mit ihm erlebte das Publikum die nächsten 14 Minuten seine größten Abenteuer. Anschließend entführten traditionelle, folkloristische Melodien in dem Stück „Appalachian Overture“ (James Barnes) das Publikum zunächst nach Nordamerika und anschließend nach Italien, wo Pop- und Marschrhythmen das Stück „Sbandiamo!“ (Jacob de Haan) ankündigten. Nach einer kurzen Pause, wurde der zweite Konzertteil mit der Rockouvertüre „Stockholm Waterfestival“ (Luigi di Ghisallo) eröffnet und das Publikum durch die Wechsel von fetzigem Gospelrock und langsamen gefühlvollen Passagen direkt wieder in den Bann gezogen.

    Nun folgte der Part des Abends, der nicht im Programmheft stand, jedoch auch unter dem Motto des Abends lief: die Ehrungen einiger aktiver Musiker. Hierfür war Rudolf Hämmerle, Vorsitzender des Blasmusikverbandes Ravensburg, extra angereist und gestaltete den sonst oftmals langwierigen Teil der Ehrungen mit sehr viel Witz und Humor. Unterstützt wurde er dabei vom Ehrenvorsitzenden Reinhard Koppers, sowie dem Bürgermeister Helmfried Schäfer. Neben einigen Ehrungen für 10-jährige aktive Tätigkeit mit der Ehrennadel in Bronze, wurden an diesem Abend auch zwei Ehrungen für 30-jährige aktive Tätigkeit durchgeführt: Christoph Liebmann und Stephanie Renz bekamen die Ehrennadel in Gold. Für 40 Jahre wurden Thomas Jung, Hermann Nold, Klaus Schmid und Werner Sonntag mit der Ehrennadel in Gold mit Diamant ausgezeichnet. Auch Alfons Schmidinger bekam eine Ehrennadel in Gold mit Diamant, jedoch bereits für 60 Jahre aktive Tätigkeit. Außerdem wurde Robert Jung mit einer Förderernadel in Gold mit Diamant für 50 Jahre als Vizedirigent geehrt.

    Als der Großteil des Publikums bereits dachte, die Ehrungen seien beendet, kam der ganz besondere Teil des Abends. Zwei Urgesteine des Musikvereins hatten die ganz besondere und nicht alltägliche Ehre für 70 Jahre aktive Tätigkeit geehrt zu werden. Hierfür bekamen Erwin Jung und Erich Schorpp die Ehrennadel in Gold mit Diamant.

    Spätestens hier wurde dem Publikum klar, dass man die Persönlichkeiten des Konzertmottos nicht in fremden Ländern suchen muss, sondern auch direkt in den eigenen Reihen.

    Passend dazu wurde speziell für die vier geehrten Senioren das Stück „Jubelklänge“ (Ernst Uebel, Arr. Siegfried Rundel) zum Besten gegeben und eine kleine Diashow mit Erinnerungsbildern gezeigt. „Weil wir euch eine ganze besondere Freude machen wollen. Nehmt Platz und hört den Kameraden einmal zu.“, so Vorstandssprecher Marc Kovatschevitsch.

    Anschließend zeigte eine weitere Persönlichkeit, der Saxophonist Samuel Wäscher, sein Können. Dieses Mal aber nicht an seinem Instrument, sondern am Mikrofon. Der junge Musiker begleitete die Kapelle beim Medley „Andreas Gabalier in Concert“ (Arr. Markus Schenk) mit seinem Gesang und erntete dafür tosenden Beifall. Das letzte Stück sollte das gefühlvolle Stück „Music” (John Miles, Arr. Philip Sparke) sein. Aufgrund des großen Beifalls wurde aber anschließend noch „Euphoria“ (Martin Scharnagel) und zu guter Letzt der Klassiker „Hallelujah“ , (Leohnard Cohen, Arr. Heinz Briegel), der sogar von einem Chor aus den eigenen Reihen gesanglich begleitet wurde, zum Besten gegeben.

    (Bilder: Peter Zeh)

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